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  • Heimat auf Zeit

    Ein Dokumentarfilm im Energieland


    "Heimat auf Zeit" hat die Menschen der drei Dörfer Kerkwitz, Atterwasch und Grabko, die in Kürze einem Braunkohletagebau zum Opfer fallen sollen, für ein Jahr begleitet und beleuchtet dabei das Netz der Akteure aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Umweltschutz von allen Seiten. Zwischen Heimat und Arbeitsplätzen, Energie und Klimabewusstsein stehen immer auch Menschen und ihre Entscheidungen - und jeder Einzelne hier in Deutschland trägt seinen Teil dazu bei, auch wenn er nur morgens das Licht einschaltet.

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Die Kinder sind tot

Artikelnummer:  405


1999 verdursten in Frankfurt/Oder zwei kleine Kinder. Ihre Mutter hatte sie 14 Tage in der Wohnung allein gelassen. Der Film "beschreibt mit chirurgischer Präzision die Hintergründe des grausamen Vorfalls, versucht keine schnellen Antworten, sondern wirft Fragen auf nach Verantwortung und Schuld, nicht nur bei der Täterin" (Abendzeitung).


Format: 

TV-Dokumentation

Kategorie: 

Kultur, Gesellschaft & Politik

ISBN: 

3-89848-771-7

Länge: 

80 min.

Originalsprache: 

de

Sprachen: 

de

Untertitel: 

en

Erscheinungsjahr: 

2003

Produktionsjahr: 

2003

Festivals: 

Visions du Réel Nyon 2003

Auszeichnungen: 

Deutscher Filmpreis 2004: Bester Dokumentarfilm, Baden-Württembergischer Dokumentarfilmpreis 2003, Visions du Réel Nyon 2003: Prix Regards Neufs

Sender: 

arte

Regie: 

Aelrun Goette

Produzent: 

Thomas Kufus

Autor: 

Aelrun Goette

Drehbuch: 

Aelrun Goette

Kamera: 

Bernd Meiners

Ton: 

Pascal Capitolin

Schnitt: 

Andreas Zitzmann

Musik: 

Martin Todsharow

Produktionsleitung: 

Tassilo Aschauer

Klappentext: 

Im Sommer 1999 verdursten in Frankfurt/Oder zwei kleine Kinder. Ihre Mutter hatte sie 14 Tage in ihrer Neubauwohnung allein zurückgelassen. Der Film "Die Kinder sind tot" sucht nach den Hintergründen dieses Verbrechens. Die Mutter, Daniela J., ist damals 23 Jahre alt. Geboren und aufgewachsen ist sie in Neuberesinchen, einem Plattenbauviertel am Rande von Frankfurt/Oder. Dort ist die Arbeitslosigkeit extrem hoch, die Menschen haben kaum Geld und wenig Kraft, sich aus ihrem Schicksal zu befreien. Trägt Daniela J. allein die Schuld am Tod der beiden Kinder? War es eine Verkettung unglücklicher Umstände oder der Schlusspunkt einer Tragödie, die sich lange vorher angekündigt hatte? Der Film gibt darauf keine einfachen Antworten. Er zeigt eine Welt, die von der Gesellschaft abgeschrieben und sich selbst überlassen ist. Er beschreibt das Leben zerrissener Menschen, die versuchen, mit einer Schuld zu leben, der sie nicht entrinnen können.
"Manchmal schafft das Kino Ungeheures: Verständnis für eine Kindsmörderin." (Stuttgarter Zeitung)

Weitere Infos: 

Bonus: Interview mit der Regisseurin

verfügbare Medien: 

DVD

Produktionsstatus: 

im Shop erhältlich

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