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  • Heimat auf Zeit

    Ein Dokumentarfilm im Energieland


    "Heimat auf Zeit" hat die Menschen der drei Dörfer Kerkwitz, Atterwasch und Grabko, die in Kürze einem Braunkohletagebau zum Opfer fallen sollen, für ein Jahr begleitet und beleuchtet dabei das Netz der Akteure aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Umweltschutz von allen Seiten. Zwischen Heimat und Arbeitsplätzen, Energie und Klimabewusstsein stehen immer auch Menschen und ihre Entscheidungen - und jeder Einzelne hier in Deutschland trägt seinen Teil dazu bei, auch wenn er nur morgens das Licht einschaltet.

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Auf Messers Schneide

Innenansichten aus dem Medical Valley

Artikelnummer:  416


Vor mehr als 140 Jahren begründeten die ersten Instrumentenbauer in Tuttlingen, einem beschaulichen Städtchen im Schwabenland, die Tradition der handwerklichen Herstellung medizinischer Instrumente. Heute verändern die internationalen Verflechtungen der Globalisierung die schwäbische Stadt und die sie prägende Branche auf dramatische Weise. Die Menschen, denen wir im Film begegnen, ihre Orte, die Strategien und Institutionen, mentalitätsbedingte Eigenarten, Tradition und Moderne, Handwerk und Hightech bilden ein umfassendes Mosaik unserer Zeit, dessen Gültigkeit weit über Tuttlingen hinausreicht.


Format: 

Kinofilm

Kategorie: 

Kultur, Gesellschaft & Politik

Länge: 

84 min.

Originalsprache: 

de, en, ur

Sprachen: 

de, en

Untertitel: 

de, en

Erscheinungsjahr: 

2009

Produktionsjahr: 

2009

TV-Erstausstrahlung: 

09.05.2009

Sender: 

SWR

Regie: 

Sören Lauinger, Ephraim Broschkowski

Produzent: 

Carl-A. Fechner

Produktionsfirma: 

fechnerMEDIA GmbH

Co-Produzent: 

Sören Lauinger

Autor: 

Sören Lauinger, Ephraim Broschkowski

Drehbuch: 

Ephraim Broschkowski, Sören Lauinger

Kamera: 

Alecs Heiduschka

Ton: 

Nelli Hartung

Schnitt: 

Sylvia Seuboth-Radtke

Musik: 

Jo Brecht

Executive Producer: 

Roland Fischer

Produktionsleitung: 

Gabi Di Stefano

Klappentext: 

Vor mehr als 140 Jahren begründeten die ersten Instrumentenbauer in Tuttlingen, einem beschaulichen Städtchen im Schwabenland, die Tradition der handwerklichen Herstellung medizinischer Instrumente. Seither steht Tuttlingen als Synonym für Medizintechnik. Heute verändern die internationalen Verflechtungen der Globalisierung die schwäbische Stadt und die sie prägende Branche auf dramatische Weise. In dem überschaubaren Milieu Tuttlingens finden sich alle Kräfte und Größen, die in der globalisierten Wirtschaft wirken. Hier sind sie konzentriert, auf engstem Raum, nicht nur bildlich gesprochen in unmittelbarer Nachbarschaft. Sie haben Gesichter, sind Personen, Konsequenzen resultieren aus persönlichen Entscheidungen. Die Menschen, denen wir im Film begegnen, ihre Orte, die Strategien und Institutionen, mentalitätsbedingte Eigenarten, Tradition und Moderne, Handwerk und Hightech bilden ein umfassendes Mosaik unserer Zeit, dessen Gültigkeit weit über Tuttlingen hinausreicht. Gleichzeitig portraitiert der Film eine Region, in der sich vieles, was sie weit über hundert Jahre lang geprägt hat, im Herbst befindet und schon in wenigen Jahren so nicht mehr erfahrbar sein wird. Denn die Kleinstbetriebe in den Kellern und Wohnhäusern, die für die medizintechnische Tradition Tuttlingens stehen, werden die nächsten Jahrzehnte nicht überleben. Wir ergreifen die Chance, einen besonderen Augenblick einzufangen, in dem Ausläufer der Industrialisierung auf die Ausprägungen einer weltweit verbundenen Hightech-Wirtschaft stoßen.

Weitere Infos: 

Jetzt auch mit englischer Sprachfassung erhältlich!

Filmpostkarte: 
Webseite: 

www.aufmessersschneide-film.de

verfügbare Medien: 

DVD

Produktionsstatus: 

im Shop erhältlich

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